Der Landrat des Märkischen Kreises, Ralf Schwarzkopf, hat gemeinsam mit Mendens Bürgermeisterin Manuela Schmidt und Balves Bürgermeister Hubertus Mühling das Kalkwerk Hönnetal besucht. Bei einer Werkstour informierten Alexia Spieler, Geschäftsführerin von Rheinkalk, und Werksleiter Matthias Hannappel über die Bedeutung des Standorts für die Region.

Menden/Balve, 9. Juli 2026. Seit bald 130 Jahren steht das Kalkwerk Hönnetal für industrielle Tradition, regionale Wertschöpfung und die Versorgung zahlreicher Branchen mit einem unverzichtbaren Rohstoff. Das Werk ist einer der bedeutenden Industriestandorte Südwestfalens und ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Zukunft des Standorts sowie die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen, Beschäftigung und Ausbildung.

Landrat Schwarzkopf ordnete ein: „Unsere Industrie ist weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Sie ist in unserer Region die Grundlage unseres Wohlstandes. Ohne Verständnis auf beiden Seiten würden wir diese Grundlage gefährden.“

Die besondere Situation des Standorts – Werk in Menden, Steinbruch in Balve – macht eine enge Abstimmung zwischen den Kommunen wichtig. Mendens Bürgermeisterin Schmidt betonte: „Das Kalkwerk Hönnetal gehört seit Generationen zu Menden. Es steht für Arbeitsplätze, Ausbildung und industrielle Wertschöpfung in unserer Region.“

Balves Bürgermeister Mühling verwies auf die partnerschaftliche Verantwortung: „Wir brauchen einen engen Austausch und Lösungen, die die unterschiedlichen Interessen berücksichtigen. Klar ist aber auch: Industrie bleibt eine wesentliche Grundlage unserer Region.“

Werksleiter Matthias Hannappel hob die Verantwortung des Unternehmens vor Ort hervor: „Wir stehen im engen Austausch mit unserer Nachbarschaft. Wir übernehmen Verantwortung und wollen die Entwicklung gemeinsam gestalten.“

Der Besuch machte deutlich, welchen Beitrag das Kalkwerk Hönnetal seit Generationen für Beschäftigung, Wertschöpfung und Versorgungssicherheit in Südwestfalen leistet.